![]() |
![]() |
![]() |
Ausgangspunkt unserer Überlegungen ist die Tatsache, dass die Energie- und
Stoffumsätze, die mit den Konsummustern in Industrieländern verbunden sind, weit
über denjenigen liegen, die als nachhaltig akzeptiert werden können. Es wird
immer mehr deutlich, dass eine Änderung hin zu nachhaltiger Entwicklung nicht
ohne eine Änderung der Konsummuster möglich sein wird.
Derartige Forderungen
stoßen jedoch heute noch auf Akzeptanzprobleme bei breiten Schichten der
Bevölkerung. Beispielhafte, in der Praxis langjährig erprobte und an
Nachhaltigkeit orientierte Lebensweisen können hier einen wichtigen Beitrag zur
Auflösung von Blockaden leisten, indem gezeigt wird, dass an Nachhaltigkeit
orientierte Lebensstile ohne Einbußen möglich sind bzw. sogar mit einer
Steigerung der Lebensqualität verbunden sind, und indem dargelegt wird, welche
Größenordnungen bei der Reduzierung von Stoff- und Energieumsätzen und der
daraus resultierenden Auswirkungen auf die Umwelt erreicht werden können.
Auch den Menschen, die nachhaltige Lebensweisen praktizieren, ist meist
unklar, wo genau ihr Konsum bzw. die daraus resultierenden Umweltbelastungen in
Relation zum Durchschnittshaushalt als einer möglichen Vergleichsgröße steht, an
welchen Punkten ihres Konsums das Reduktionspotential nahezu ausgeschöpft ist,
und an welchen Stellen der Umweltverbrauch noch in sinnvoller Weise weiter
vermindert werden kann.
Internet-seite:
www.usf.uni-kassel.de/glww
Laufzeit:
01.07.2001/30.08.2003