Projektbeschreibung
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Das Projekt
Nachbarschaftliches Zusammenleben, Engagement auf freiwilliger Basis und Schonung der
Umwelt stehen im Mittelpunkt des Projektes "Nachhaltige Dienstleistungen in der
Region". Zusammen mit dem Verein Weitergeben e.V. und der Stadt Heidelberg arbeitet
das IÖW am Aufbau eines Zentrums für nachhaltige Dienstleistungen. Die Initiative ist
Bestandteil des Prozesses zur lokalen Agenda 21 und wird vom IÖW wissenschaftlich
betreut.
Zwei Schritte zum Ziel
In einem ersten Schritt werden die bestehenden Serviceangebote der beteiligten
Organisationen sondiert und in der Zentrale gebündelt. Darunter fallen zum Beispiel
Angebote zum Dienstleistungsaustausch, Second Hand oder die Vermittlung von
Freiwilligenarbeit. Die Mitarbeiter/innen bieten zusätzlich Informationen über
Aktivitäten im Stadtteil und gemeinnützige Institutionen in der Region an.
Sobald die grundlegenden Strukturen für das Zentrum geschaffen sind, werden in einem
zweiten Schritt neue, innovative Angebote entwickelt. Ziel ist es, das Leistungsspektrum
des Zentrums zu erweitern und neue Kundenschichten zu mobilisieren.
Tätigkeiten des IÖW
Die Angebotsentwicklung zählt ebenso zu den Tätigkeiten des IÖW wie die Analyse des
Gesamtprozesses. Hier wird unter anderem nach der Tragfähigkeit öko-effizienter
Dienstleistungen im lokalen Kontext und der Dynamik und Stabilität von Innovationsnetzen
gefragt. Ein kontinuierliches Monitoring begleitet den Gesamtprozess. Dies beinhaltet
Schwachstellenanalysen ebenso wie Konfliktmoderation
Die Ziele
Sowohl auf der praktischen wie auch auf der wissenschaftlichen Seite wurden für das
Projekt Zielstellungen erarbeitet.
Auf der praktischen Ebene geht es um die konkrete Konzeption und Umsetzung des Zentrums
gemeinsam mit den Beteiligten.
Die wissenschaftliche Zielstellung umfasst:
- die Untersuchung der Umsetzungschancen nachhaltiger Dienstleistungen im Rahmen der
Lokalen Agenda 21,
- die Analyse der Dynamik lokal-regionaler Innovationsnetze,
- die Analyse des regionalen Marktpotenzials für nachhaltige Dienstleistungen,
- die Erarbeitung eines regional angebundenen Kommunikationskonzeptes
- die Erstellung eines Wirtschaftlichkeitskonzeptes,
- die Abschätzung der ökologischen Entlastungspotenziale
Arbeitsphasen
Das Vorhaben durchläuft folgende wesentliche Arbeitsphasen:
- Bestandsaufnahme
- Ideenentwicklung
- Konzeptionierung
- Marktpotenzialanalyse
- Markteinführung
Methoden
Bausteine für die Umsetzung des Projektes sind Repräsentativbefragung,
Kreativ-Workshops, Fokus-Gruppen sowie ökologische Bilanzierungen.
Projektlaufzeit
Im Dezember 2001 ist das Projekt gestartet und soll im Mai 2004 abgeschlossen werden.
Arbeitsstand
Die Bestandsaufnahme wurde erfolgreich abgeschlossen.
Förderung
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF), Bonn.
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