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Ziel des Modellvorhabens ist die Entwicklung und Realisation eines neuen Dienstleistungsangebots der Verbraucher-Zentrale NRW im Modellgebiet Dortmund, Kreis Unna und Hamm. Durch das Angebot soll die Transparenz über und der Zugang zu Neuen Nutzungskonzepten für Produkte (Mieten, Leihen, Gemeinschaftsnutzung, Tauschen, Secondhand, Reparieren usw.) hergestellt und erleichtert werden. Die Verbraucher/innen sollen effektiv und convenienceorientiert Unterstützung erhalten bei einem schrittweisen Einbeziehen von Nutzen-statt-Besitzen-Handlungsoptionen in ihre Konsumentscheidungen.
Im Modellgebiet wurde hierzu in Dortmund eine Innovationsagentur Nachhaltiges Wirtschaften (INW) eingerichtet, die zugleich Clearingstelle zwischen Anbieter- und Nachfragerseite sowie Promotor für neue Nutzungs- und Angebotsstrategien in der regionalen Öffentlichkeit ist. Das Forschungs- und Entwicklungsziel des Gesamtprojekts ist der Ausbau des Marktes im Bereich nachhaltigen Wirtschaftens.
Auf der Nachfrageseite wird zukunftsfähiges Konsum- und Freizeitverhalten der Verbraucher/innen ermöglicht und insbesondere im Bereich Neuer Nutzungskonzepte für Produkte gefördert. Bestehende und neu zu entwickelnde Angebote werden mit zielgruppenspezifischen Kommunikationsstrategien bekannt gemacht. Darüber hinaus erhalten Verbrauchergruppen bei der Initiierung und Organisierung von Nutzergemeinschaften intensive Unterstützung.
Die Akteure auf der Anbieterseite (Hersteller, Handel, Dienstleister, Handwerk und Kommunalbetriebe) werden unter Einbeziehung von Anbieterverbänden und kommunaler Wirtschaftsförderung angeregt, das Nutzen-orientierte Angebot auszubauen. Im Rahmen des Vorhabens werden hierzu beispielhafte Pilotprojekte entwickelt und umgesetzt. Zur Umsetzung dieser Ziele wird eine breite regionale Kooperation mit den Städten, den Verbänden der Wirtschaft, Umweltinitiativen, lokalen Agenda-Prozessen und weiteren Interessierten angestrebt. Diese soll in eine konzertierte Aktion münden.