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Wie können die in Brandenburg produzierten ökologischen
Nahrungsmittel an möglichst breite Kundenkreise im Ballungsraum Berlin
gebracht werden?
Das ist die zentrale Frage in diesem Forschungsvorhaben.
Menschen haben unterschiedliche Einkaufsgewohnheiten: Die einen wollen
ihre Einkäufe mit wenig Zeitaufwand erledigen, andere gehen gerne
ausführlich shoppen. Manche wollen Lebensmittel, bei denen sie wissen,
woher sie stammen, für andere spielt der Preis die primäre Rolle. Manche
kaufen ausschließlich Naturkost, andere nur gelegentlich oder nur
bestimmte Produkte. Und noch andere wollen ihren Einkauf am liebsten an
die Haustür geliefert haben.
Wie kann den unterschiedlichen Wünschen, Bedürfnissen und
Gewohnheiten Rechnung getragen werden? Wie kann das Berliner
Kundenpotential für ökologische Nahrungsmittel optimal bedient werden?
Die Antwort könnte lauten: Indem man den verschiedenen Käufergruppen
Angebote macht, die möglichst genau auf ihre Wünsche zugeschnitten sind,
indem man den Zugang zu ökologischen Produkten erleichtert und
beispielsweise verschiedene Preis- und Bequemlichkeitsstufen entwickelt.
Im Mittelpunkt dieses Modellprojektes stehen daher vier verschiedene
Vertriebs- und Vermarktungsformen für ökologische Nahrungsmittel, die
unterschiedliche Konsumgewohnheiten widerspiegeln und Kundengruppen
ansprechen
Langtext der Projektbeschreibung |