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Das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und
Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe, und verschiedene Partner
übertragen das Beispiel natürlicher Ökosysteme auf industrielle
Verbünde. Durch eine intensive Vernetzung von Unternehmen, bei der die
Abfälle eines Betriebes anderen als Rohstoffe dienen, sollen Abfälle
weitgehend systemintern weiterverwendet und somit auf ein Minimum
reduziert werden. Gleichzeitig sinken für die Beteiligten die Kosten für
die Rohstoffbeschaffung und die Abfallentsorgung, denn:
Ressourcenverschwendung ist Geldverschwendung. Ein solches regionales
Verbundsystem wird "Öko-Industriepark" oder
"Öko-Industrieregion" genannt, wobei das Vorsilbe
"Öko-" sowohl für "ökologisch", als auch für
"ökonomisch" steht.
Für die Technologieregion Karlsruhe und die Region
Mittleres Ruhrgebiet, analysieren die Einrichtungen die Potentiale der
Stoffstromvernetzung und bereiten konkrete Unternehmensvernetzungen vor.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
in seinem Förderschwerpunkt "Modellprojekte für nachhaltiges
Wirtschaften" finanziell gefördert.
Langfassung der
Projektbeschreibung - erste Ergebnisse
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Laufzeit
01.11.1998 -
28.02.2001

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