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Die Verknüpfungen innerhalb des primären Wirtschaftskreislaufes
beschreiben zu können, ist ein weiteres Ergebnis des Projektes. Die
BördebewohnerInnen lieben ihre Gemeinschaft, was ihre regionale
Identifizierung ausmacht. Sie erscheint ihnen als Selbstzweck: Gemeinschaft,
um nicht isoliert und alleine zu sein. Als Substanz der Gemeinschaft, so
ergibt die Evaluation der Intensiv- und Leitfadeninterviews, zeigt sich der
kontinuierliche Tausch von Gütern und Hilfeleistungen. Die Menschen haben
miteinander zu tun, indem sie sich etwas anbieten - und zwar
Subsistenzmittel, Dinge (Hilfe), die jede(r) gebrauchen kann, um die zu
fragen oder die anzubieten es nie schwierig und immer gerechtfertigt ist,
Kontakt aufzunehmen.
Das lokale, kleine Gewerbe partizipiert an dieser Gemeinschaft z. Bsp.
indem es die Rolle des anbietenden Nachbarn bekommt - der Partyservice des
Fleischers oder dessen Fleisch, das dem des Selbstgeschlachteten nahe kommt,
oder der Kuchen der örtlichen Bäckers zum Treffen des Katholischen
Frauenverbandes. Außerdem profitieren die Gewerbetreibenden vom Vertrauen,
das die Gemeinschaft reproduziert, das sie im Ringen mit den Supermärkten
in die Waagschale werfen ("Viele Kunden sind wieder
zurückgekommen", sagt die Metzgersfrau nach BSE). Nicht zuletzt
deshalb versteht es sich von selbst, daß es für die Gewerbetreibenden
höchstes Gebot ist, an den gemeinschaftlichen Aktivitäten am Ort
teilzunehmen.
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