Ansätze regionalen Wirtschaftens in der ländlichen Gesellschaft: Die Warburger Börde

Am Beispiel der Warburger Börde sollen Möglichkeiten und Hemmnisse für eine (Re-) Regionalisierung der ökonomischen Beziehungen unter Bedingungen einer landwirtschaftlich besonders fruchtbaren Gegend untersucht werden. Dabei wird, ausgehend von zahlreichen Aktiven und Aktivitäten in der Region, der soziokulturelle Hintergrund verschiedener Handlungsmuster erforscht, der bestimmte Entscheidungen für die Region ermöglicht bzw. verhindert. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die dörfliche Sozialstruktur, insbesondere auf die geschlechtsspezifischen Aspekte sowie auf die Formen der innerdörflichen Kommunikation (Vereine etc.), mit Hinblick auf eine mögliche Re-Ökonomisierung der Sozialbeziehungen gelegt. Ziel ist es, Bedingungen für nachhaltige, regionale Wirtschaftskonzepte zu erforschen und gleichzeitig zu bestärken bzw. zu fördern und abschließend prinzipielle Aussagen auch für andere Regionen zu treffen. Es handelt sich um ein sozialökonomisches / sozialanthropologisches frauenforscherisches Aktionsforschungsprojekt.

Langfassung der Projektbeschreibung

Laufzeit:
01.08.1999-
31.07.2002
 
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Stand: 06.03.03