Stoffstromanalyse als Bewertungsinstrument für Stadtteile
Eine methodische Besonderheit des Projekts lag in dem erweiterten
Einsatz der Stoffstromanalyse. Mit ihrer Hilfe wurde zunächst ermittelt,
welche Stoffströme und Umweltbelastungen durch die Nachfrage nach Produkten
und Dienstleistungen ausgelöst werden. Die Analyse erfolgte über
Prozessketten, in denen alle Verteilungs- und Herstellungsaufwendungen bis
zur Quelle (Ressourcenentnahme) zurückverfolgt wurden (vgl.
Abbildung 1). Dann wurden ökonomische Daten mit der Stoffstromanalyse,
die bisher "nur" zur Messung des ökologischen Erfolgs diente,
quantitativ verknüpft ("Stoffstromökonomie").
Mit den Ergebnissen aus den Schritten 1-4 konnte gezeigt
werden, wie ein Stadtteil auf die regionale Wirtschaftsstruktur wirkt (vgl. Abbildung
2).
In der Schlussphase des Projektes wurden Handlungsempfehlungen für
die Akteure in den untersuchten Stadtteilen sowie für Entscheidungsträger
in künftigen Planungen neuer Stadtteile erarbeitet.
Weitere Informationen und der Abschlussbericht (Download) sind zu finden unter
http://www.oeko.de/service/cities
Abbildung 1: Umweltwirkungen des Stadtteils Vauban:

Abbildung 2: Kombination von stoffbezogenen mit
ökonomischen Daten

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