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Zwar hat jedes der Modellvorhaben eigene inhaltliche
und methodische Zugänge, aus denen wiederum spezifische Probleme
resultieren. Dennoch existieren gemeinsame Themen, die äußerst relevant
sind Z.B. ist es deutlich geworden, daß die Orientierung des (regionalen)
Stoffstrommanagements am Ziel einer nachhaltigen Entwicklung neue
Herausforderungen gerade und besonders auf der institutionellen Ebene
bedeutet. Es bilden sich neu gegründete Institutionen als Nahtstelle
zwischen Wirtschaft und Wissenschaft heraus, die neben vorhandene
Netzwerke treten. Die Diskussion über diese neuen (intermediären)
Institutionen des Stoffstrommanagements hat in der
Nachhaltigkeitsforschung erst begonnen; regional ausgerichtete
Institutionen werden dort kaum betont. Im Übrigen werden für die
Umsetzung der völkerrechtlich verbindlichen Agenda 21 neue Institutionen
zur erforderlichen Beteiligung der stake holder (auch von bisher
unterprivilegierten Gruppen) am Nachhaltigkeitsprozess erforderlich.
Bisher ist kaum bekannt, ob für diese unterschiedlichen Aufgaben die
gleichen Institutionen herangezogen werden könnten und wieweit hierbei
die "Regionale Agenda"-Prozesse genutzt werden könnten.
Daraus hatten sich folglich mehrere Themen ergeben, die auf den
seit September 2000 stattfindenden gemeinsamen Workshops der Modellprojekte
bearbeitet werden können, um zur weiteren Vernetzung untereinander und
zur Optimierung beizutragen:
- Bewertungskriterien und Indikatoren nachhaltigen Wirtschaftens;
zudem sollte hier insbesondere ein Verständnis der sozialen
(einschließlich der politisch-institutionellen) Dimension von
nachhaltiger Entwicklung, z. T. auch der ökonomische Dimension
erarbeitet werden;
- Ansprache und Integration von Praxispartnern in die Modellvorhaben;
- Erarbeitung eines gemeinsamen Referenzrahmens für das
Regionalitätsverständnis.
weitere Arbeitsergebnisse Bericht zur Internationalen Recherche
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