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Die Bestandsaufnahme in den Projekten wurde - nach einer Vorbereitung im
letzten Quartal 1999 - im ersten Quartal 2000 aufgenommen. Im Anschluss an
Erstinterviews wurden weitere Interviews mit MitarbeiterInnen im
jeweiligen Forschungsverbund geführt, um die Perspektive bestimmter
fachlicher Zugänge gezielt aufzunehmen. Ein Statusbericht
zum Abschluss der Phase im März 2001 liegt vor (pdf-file 57 kb).
Um Vereinheitlichungen der verschiedenen - konzeptionellen und
methodischen - Positionen in den Modellprojekten anzustoßen und eine
Synthese der Ergebnisse innerhalb der ersten Phase der Förderinitiative zu
erreichen, wurden fünf Workshops
mit Mitarbeitenden aus den verschiedenen Modellprojekten durchgeführt.
Weiterführende Ergebnisse wurden auf
Fachgesprächen Akteuren aus den angesprochenen Branchen und
Wirtschaftsfeldern vorgestellt. Dort werden auch Empfehlungen aus den
Modellprojekten an die Praxis ausgesprochen.
Anlässlich der Anfang November 2002 im Auftrag des BMBF durchgeführten
internationalen Konferenz „Regional Cycles: Regional Economy towards
Sustainability“ in Leipzig wurden erste Synthese-Ergebnisse aus der
Förderinitiative vorgestellt: Die englischsprachige Broschüre "Regional Approaches
to Sustainable Economy: Potentials and Limits. Experiences from German
Case-Studies" enthält Beiträge aus den Modellprojekten sowie
zusammenführende Überlegungen. Anhand der in den Modellprojekten gemachten
Erfahrungen und weiteren, auch internationalen Ergebnissen wird gezeigt,
dass räumliche und insbesondere soziale Nähe wichtige Schritte auf dem Weg
zu einem nachhaltigen Wirtschaften auslösen kann. Daneben werden aber auch
Hemmnisse derartiger Regionalisierungen erörtert.
Die Buchveröffentlichung "Aktivierung durch Nähe", die diese Ergebnisse
aufnimmt, entstand in einem gemeinsamen Syntheseprozess mit den
Modellprojekten. Das Fachbuch wertet die Modellprojekte der
Förderinitiative für Regionalforschung, Wirtschaftswissenschaften, aber
auch für Regionalplaner und Unternehmensberater aus. Es enthält
beispielhafte Anregungen, wie sich regional unter den Bedingungen der
Globalisierung erfolgreich und nachhaltig wirtschaften lässt:
Thomas Kluge, Engelbert Schramm (Hg.):
Aktivierung durch
Nähe - Regionalisierung nachhaltigen Wirtschaftens. ökom Verlag, München
2003
Mit Methoden der Wissenschaftsforschung identifizierte das ISOE, wo die
Modellprojekte in ihrem Vorgehen für andere Projekte vorbildlich sind. Mit
Hilfe der Ende 2003 fertiggestellten Broschüre "Optionen
in der Nachhaltigkeitsforschung" werden diese "good practises"
allgemeinverständlich dargestellt. Das ISOE hat zudem die
Öffentlichkeitsarbeit der Förderinitiative unterstützt (z.B. Broschüre "Was für eine Wirtschaft").
Bis Ende 2003 wurde zudem Evaluierung des der Förderinitiative
zugrundeliegenden Rahmenkonzeptes betreut, bei der Hinweise für dessen
evtl. Weiterentwicklung identifiziert wurden. Bernd Schuh
(Österreichisches Institut für Raumplanung) und Celine Loibl
(Österreichisches Ökologie-Institut) gingen der Fragestellung
"Regionalisierung vs. Globalisierung?" nach. Ökonomische Aspekte,
insbesondere „Nachhaltigkeitspotentiale jenseits von Markt und Staat“,
untersuchte Prof. Dr. Stefan Zundel (FH Lausitz). Im ISOE selbst wurde
anhand von Projektbeispielen der Stellenwert der Praxisforschung für die
Nachhaltigkeitsforschung neu des BMBF analysiert.
Die Methoden des Syntheseprojekts wurden zusammenfassend dargestellt
und ausgewertet in:
Engelbert Schramm (2004): Monitoringbasierte Vernetzung und
partizipative Synthese Eine Auswertung integrierter Begleitaktivitäten zu
einer BMBF-Förderinitiative.
ISOE-Diskussionspapiere,
Nr. 22, 36 Seiten, EUR 4.-
Auf u.g. Seiten finden Sie weitere Ergebnisse
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