Nachhaltige Landwirtschaft und ländliche Entwicklung brauchen regionales Wirtschaften!

Das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung in die Praxis umzusetzen, ist nach wie vor eine große Herausforderung. Auch in der Landwirtschaft und ländlichen Entwicklung werden entsprechende Konzepte seit Jahren diskutiert und erprobt.

Wichtiger Baustein für die erfolgreiche Umsetzung ist der Ansatz des regionalen Wirtschaftens, wie er beispielsweise in regionalen Produktions- und Verbrauchskreisläufen zum Ausdruck kommt. So können nicht nur natürliche Ressourcen geschont, sondern auch Wirtschaftskraft und Lebensqualität im ländlichen Raum verbessert werden. Regional wirtschaften heißt auch, die spezifischen Stärken jeder ländlichen Region – ihrer Menschen, Landschaften und Spezialitäten – durch bessere Vernetzung der Akteure zu mobilisieren. Dies ist Ansatzpunkt vieler erfolgreicher Initiativen, zum Beispiel im Rahmen von lokalen Agenda 21-Prozessen.

Unsere künftige Gestaltung der Förderinstrumente, die eine nachhaltige Landwirtschaft und ländliche Entwicklung zum Ziel hat, soll diese Konzepte unterstützen. Von der Forschungsinitiative „Regionale Ansätze Nachhaltigen Wirtschaftens“ erhoffe ich mir wertvolle Anstöße für unsere Politik und für die Menschen in den Regionen. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse der Projekte.

erschienen in PilotRegion Nr. 5, Juni 2002, Pressedienst der Förderinitiative (zu beziehen als Download (pdf-file 146kb)

 
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Stand: 25.03.04