|
Wirtschaftliche Aktivitäten sind mit der Nutzung von
Ressourcen und Energie verbunden und beanspruchen die Tragfähigkeit des natürlichen
Ökosystems. Nachhaltigkeit steht hier für das Ziel, qualitatives Wachstum
mit einem intelligenten Management von Stoffströmen und einer deutlichen
Verringerung von Schadstoffen und Emissionen zu verbinden. Es gilt, das ökologisch
Notwendige mit dem ökonomisch Erfolgreichen zu verbinden.
Dieses Ziel ist dauerhaft nur mit neuen produktions-
und produktintegrierten Systemlösungen zu realisieren. Kooperationen
zwischen Unternehmen auf lokaler und regionaler Ebene schaffen gute
Voraussetzungen dafür, solche ressourcenschonenden und umweltverträglichen
Innovationen zu entwickeln und zu vermarkten. Denn häufig ist es
erforderlich, die vor- und nachgelagerten Prozessstufen der wirtschaftlichen
Wertschöpfungsketten in Lösungsansätze mit einzubeziehen.
Stichwörter sind hier Stoffstrommanagement und
Kreislaufwirtschaft, betriebliche Kooperationen zur integrierten
Produktentwicklung oder Marktentwicklungskonzepte für regionale Produkte.
Die Weiterentwicklung dieser Instrumente auch als neue Impulse z.B. für
lokale Agenda 21-Prozesse ist aus meiner Sicht eine wichtige
Herausforderung der nächsten Jahre. In diesem Sinne wünsche ich den
Projekten der Förderinitiative Regionale Modellprojekte für
nachhaltiges Wirtschaften viel Erfolg!
|