Nachhaltiges Wirtschaften in der Region

Wirtschaftliche Aktivitäten sind mit der Nutzung von Ressourcen und Energie verbunden und beanspruchen die Tragfähigkeit des natürlichen Ökosystems. Nachhaltigkeit steht hier für das Ziel, qualitatives Wachstum mit einem intelligenten Management von Stoffströmen und einer deutlichen Verringerung von Schadstoffen und Emissionen zu verbinden. Es gilt, das ökologisch Notwendige mit dem ökonomisch Erfolgreichen zu verbinden.

Dieses Ziel ist dauerhaft nur mit neuen produktions- und produktintegrierten Systemlösungen zu realisieren. Kooperationen zwischen Unternehmen auf lokaler und regionaler Ebene schaffen gute Voraussetzungen dafür, solche ressourcenschonenden und umweltverträglichen Innovationen zu entwickeln und zu vermarkten. Denn häufig ist es erforderlich, die vor- und nachgelagerten Prozessstufen der wirtschaftlichen Wertschöpfungsketten in Lösungsansätze mit einzubeziehen.

Stichwörter sind hier Stoffstrommanagement und Kreislaufwirtschaft, betriebliche Kooperationen zur integrierten Produktentwicklung oder Marktentwicklungskonzepte für regionale Produkte. Die Weiterentwicklung dieser Instrumente – auch als neue Impulse z.B. für lokale Agenda 21-Prozesse – ist aus meiner Sicht eine wichtige Herausforderung der nächsten Jahre. In diesem Sinne wünsche ich den Projekten der Förderinitiative „Regionale Modellprojekte für nachhaltiges Wirtschaften“ viel Erfolg!

 

 
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Stand: 06.03.03