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Nachhaltiges Wirtschaften auf der regionaler Ebene ist ein wichtiger
Ansatz zur Zukunftsfähigkeit. Die BMBF-Förderinitiative setzt hier an und
verknüpft damit Ökologie und Ökonomie durch eine Kultur der Nähe.
Nachhaltigkeitsforschung ist als
wissenschaftliche Disziplin noch jung. Es ist daher wichtig, Programme
dieser Art auch in Zukunft weiterzuführen und zu fördern, und darüber
hinaus sicherzustellen, dass die Ergebnisse auch aufgegriffen und verbreitet
werden. Hier darf Wissenschaft nicht einfach nur Wissenschaft bleiben,
sondern muss auch praktisch anwendbar sein. Die Projekte dürfen und sollen
nicht isoliert in den einzelnen Regionen verbleiben. In den letzten 10
Jahren gab es eine Reihe guter Projekte, deren Ergebnisse dann leider nicht
weiter verwendet wurden.
Kommunen, Unternehmen und Lokale Agenda 21-Initiativen
sollten die Projektergebnisse aufgreifen und ausbauen, da ansonsten die
Gefahr bestünde, dass Projekte dieser Förderinitiative selbst innerhalb
ihrer Region relativ isoliert stattfinden und sich nur zwischen den
jeweiligen Wissenschaftlern und ihren Praxispartnern abspielen. Ich begrüße
es daher ganz besonders, dass diesen Aspekten durch die Begleitforschung
Beachtung geschenkt wird, und die Projekte somit voneinander und vom Ausland
lernen können.
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