Anforderungen an gelungene Nachhaltigkeitsforschung
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Diese lassen sich (mit Überschneidungen) anhand von drei Bereichen bzw.
Zugängen zusammenfassen:
- Als wichtige Kriterien bzw. Standards für Nachhaltigkeitsforschung wurden
festgehalten:
- Klare Problemdefinitionen erarbeiten und dynamische
Problementwicklung berücksichtigen, wobei auch Grenzen des
Gegenstandsbereiches definiert werden sollen.
- Akteursanalysen vornehmen.
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Mehrdimensionalität erreichen.
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Frühzeitig eigene Ergebnisse "verwandten" Forschungsprojekten/Instituten bzw.
Anwendern/stake-holdern präsentieren und erhaltene Hinweise
einarbeiten.
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Kollegiale Selbstevaluation im Team (mit eigenvereinbarten Maßstäben)
vorsehen.
- Das Projektmanagement soll berücksichtigen
bzw. sicherstellen: Interdisziplinäre Teamzusammensetzung, interne
Evaluierung, Abschneidekriterien zur akademischen Forschung, eine Phase für Qualitätssicherung, Schlußkolloquium mit
Integration der regionalen Akteure, Öffentlichkeit etc.
- Nachhaltigkeitsforschung kann anhand von vier Ebenen charakterisiert werden
und soll die folgenden Eigenschaften aufweisen. Sie soll sein:
- (1)
Wissenschaftliche Ergebnisqualität (integrativ, transparent dokumentierend,
hypothesengenerierend, an Langfrist-Perspektive orientiert).
- (2)
Wissenschaftliche Prozeßqualität (interdisziplinär konvergenzfördernd,
diskursfähig und diskursfördernd, wechselseitig, d. h. auch von
Praxispartnern lernend, kommunikationsfördernd, selbstrefelexiv,
zielanpassungsfähig).
- (3) Praktische Prozeßqualität (informations- und
kommunikationsfähig, akteursorientiert, nachfrageorientiert, nach
Akteursgruppen differenzierend).
- (4) Praktische Ergebnisqualität
(impulsstiftend, zukunftsgerichtet aber handhabbar, auf institutionelle
Reformen gerichtet, gesellschaftsbezogen, diffusionsfördernd).
- Ein Teil der Anforderungen bezieht sich auf die Rahmenbedingungen, unter
denen Nachhaltigkeitsforschung stattfindet und gefördert wird. Gutachter,
Träger und Zuwender sollten auch Nachhaltigkeitsverständnis aufweisen;
Ausschreibungen sollten adäquat erfolgen; Publikationsorgane für
Ergebnisse aus der Nachhaltigkeitsforschung sollten geschaffen werden;
Ergebnisse sollten in die wissenschaftliche Fachszene eingearbeitet werden,
und es sollte ein Austausch zwischen verschiedenen Förderinitiativen
ermöglicht werden.
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