Auf diesem Workshop steht die Sammlung und synthetisierende Aufbereitung von
empirischen Erfahrungen aus den Modellprojekten, die in Theorien
Nachhaltigen Wirtschaftens transferierbar sind, im Mittelpunkt. Die
Diskussionen werden in drei thematischen Schwerpunkten verlaufen:
Kooperation Aktivierung und Aufbau von Kommunikation
Ausgehend von den verschiedenen Kooperationsformen und dem
unterschiedlichen Verlauf des Kooperationsprozesses in den Modellprojekten
sollen hier erste Schritte in Richtung Verallgemeinerung gegangen werden.
Arbeiten als Basis Nachhaltigen Wirtschaftens Vielfalt der
Arbeitsformen
Erwerbsarbeit ist immer noch die dominierende Arbeitsform in der
ökonomischen Diskussion. Hier sollen Erfahrungen mit alternativen Modellen
vorgestellt und diskutiert werden insbesondere in ihrer Bedeutung für
nachhaltigeres Wirtschaften. Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den
Modellprojekten wird auch Christa Müller, Anstiftung München, berichten.
Umgang mit Widersprüchen
Es lässt sich die These aufstellen, dass nachhaltiges Wirtschaften immer
wieder zu Widersprüchen zwischen den Nachhaltigkeitsdimensionen
Gesellschaft, Wirtschaft und Natur führt. Konfligierende Interessen und
Anreizmechanismen können eine nachhaltigere Wirtschaftsweise
beeinträchtigen. Es soll unter anderem der Frage nachgegangen werden, unter
welchen Bedingungen nachhaltigeres Wirtschaften erfolgreich umgesetzt werden
kann, auch wenn beispielsweise monetäre Anreize fehlen. Prof. Dr.
Müller-Christ, Universität Bremen, wird hier in einem einführenden Referat
über seine Erfahrungen mit dem Widerspruchsmanagement berichten.
Der Workshop ist nur für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Modellprojekte aus der Förderinitiative Regionale Ansätze nachhaltigen
Wirtschaftens offen. Im Anschluss an die Auswertung des Workshops werden wir
an dieser Stelle mehr berichten.
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