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Mit der regionalen Erzeugung und Vermarktung von Lebensmitteln aus
ökologischem Anbau befasst sich ein Modellprojekt in einer Region
nord-östlich von München. Tagwerk-Mitarbeiter, Agraringenieure der TU
München/Weihenstephan sowie Soziologen des Instituts für
Sozialwissenschaftliche Forschung entwickeln ein Konzept, das die
regionale Vernetzung und die Realisierung von Nachhaltigkeitszielen
voranbringt.
Im Zentrum des Vorhabens steht die Frage, wie bislang erfolgreiche
Pioniermodelle nachhaltigen Wirtschaftens die Spannung zwischen wachsenden
ökonomischen Anforderungen und Prinzipien nachhaltigen Wirtschaftens
bewältigen können.
Die TAGWERK-Genossenschaft, die vor 15 Jahren von Biobauern und
Verbrauchern in der Region nordöstlich von München gegründet wurde,
stellt ein solches erfolgreiches Modell dar. TAGWERK hatte damals schon
zum Ziel, was später "nachhaltiges Wirtschaften" genannt wurde:
Den ökologischen Landbau fördern, in überschaubaren Kreisläufen
wirtschaften, aber auch soziale und kulturelle Veränderungen bewirken wie
etwa die Wiederbelebung und Schaffung regionaler, kleinräumiger
Strukturen. Die Idee von TAGWERK war, ein regionales Netzwerk zu schaffen,
in dem Erzeuger, Vorarbeiter, Händler und Verbraucher kooperieren.
Tagwerk ist insofern eines der erfolgreichen Modelle, weil bislang beides
gelungen ist: zu wachsen und weiterhin nachhaltig zu wirtschaften.
Langfassung der Projektbeschreibung
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Laufzeit:
1.10.1998-
30.09.2001 |