Literaturhinweise

EMPATHIE, VERANTWORTLICHKEIT, GEMEINWOHL: Wuppertal Paper 142 zur Vermarktung regionaler Lebensmittel

Wie tragen die Akteure in ländlichen Regionen wirksam dazu bei, die Region wirtschaftlich lebendig zu erhalten? Wie motivieren sie sich gegenseitig zu einer Aufgabe, die sowohl im eigenen als auch im gemeinsamen Interesse ist? In einer Fallstudie im Bergischen Land wurde die Bedeutung von Empathie und Verantwortlichkeit für das gemeinsame Handeln untersucht. Christian Ganzert, Bernhard Burdick und Gerhard Scherhorn haben die Ergebnisse in einem Wuppertal Paper zusammengefasst. Diese geben Hinweise für eine erfolgreiche Gestaltung regionaler Kooperationsprozesse. Sie zeigen, dass die Gemeinwohlnutzen regionaler Produkte vor allem dann handlungsmotivierend wirken, wenn sie mit den individuellen Nutzen verknüpft werden. Eine solche Verbindung kann eine vertrauensvolle regionale Zusammenarbeit darstellen und ein Ausbleiben des ökonomischen Nutzens kompensieren. Die Vitalität der Zusammenarbeit ist stark an die Fähigkeit zur empathischen Kommunikation gebunden.

Download unter http://www.wupperinst.org/Publikationen/wp.html

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Stand: 11.11.04