Entwicklung eines Lernmodells zur regionalen Vermarktung von Nahrungsmitteln

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Regionalvermarktung von Nahrungsmitteln als Strategie nachhaltigen Wirtschaftens in der Region zu stärken. Als Weg sollen die positiven Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft, die mit der regionalen Bereitstellung eines Produktes gekoppelt sind, sichtbar und erfahrbar gemacht werden. Das Wissen um solche "Koppelprodukte" ist ein wichtiger Schritt, damit Anbieter und Nachfrager ihr Handeln regional orientieren. Beispielhaft sollen in den Regionen Hunsrück und Bonn-Rhein-Sieg die Koppelprodukte der Produktion ausgewählter Nahrungsmittel bestimmt und qualitativ bewertet werden. Auf der Basis einer Befragung zum Wissensstand von Produzenten und Konsumenten in den Modellregionen soll ein Lernkonzept entwickelt werden, um gezielt Inhalte und Methoden über die positiven Effekte einer regionalen Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von Nahrungsmitteln zu erproben. Im Prozeß mit den Akteuren einer Produktlinie soll der Einfluß des Wissens um Koppelprodukte auf Bereitschaften und Barrieren zur regionalen Vermarktung untersucht werden. Dabei arbeitet die Universität Trier interdisziplinär mit dem TAURUS-Institut, mit dem Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH und dem Büro für ökologische Landentwicklung zusammen.

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Laufzeit:
01.01.1999-
31.12.2002
 
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Stand: 06.03.03