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Welches Interesse haben Unternehmen an Nachhaltigkeitsstrategien? Welche
Akzente können Unternehmen, Politik und Wissenschaft setzen, um eine
nachhaltigere Wirtschaftsweise zu forcieren?
Diese Fragen wurden am 1. November ab 17 Uhr auf der Podiumsdiskussion
der Abschlussveranstaltung des Forschungsprojektes "Nachhaltige
Metallwirtschaft Hamburg" in der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg
mit der interessierten Öffentlichkeit diskutiert.
Die einzelnen Forschungsergebnisse des Projektes wurden vormittags in
einer Expertenwerkstatt dem Fachpublikum vorgestellt. Die Veranstaltung
begann mit einem Vortrag von Prof. Dr. Arnim von Gleich zum Thema
Nachhaltigkeit als betrieblicher Modernisierungsstrategie. Neben dieser
grundsätzlichen und übergreifenden Fragestellung zum nachhaltigen
Wirtschaften standen aber auch kurzfristige betriebliche Umsetzungen im
Fokus des Projektes. Wie kann der Kühlschmierstoffeinsatz durch den Einsatz
von Minimalmengenkühlschmierung reduziert werden? Ist das Instrument der
Stoffstromanalyse ein geeignetes Instrument für das betriebliche
Controlling? Auf diese Fragen ging Dirk Jepsen in seinem Beitrag ein.
In dem zweiten Teil der Expertenwerkstatt ging es um die mittel- und
langfristigen Strategien einer nachhaltige Metallwirtschaft. Knut Sander
schilderte in seinem Vortrag die Probleme bei der Verunreinigung des
Stahlkreislaufs durch Kupfer. Die Ansatzpunkte für Lösungsstrategien
liegen dabei hauptsächlich in der Kommunikation aller beteiligten Akteure
miteinander, damit deren Problemwahrnehmung auf den gesamten Stahlkreislauf
ausgeweitet wird.
Manuel Gottschick und Martin Brahmer-Lohss stellten ihre Überlegungen
zur Lebenszeitoptimierung und Nutzungsintensivierung von
Maschinenbaupodukten durch modulare Produktentwicklung und Flottenmanagement
vor.
Alle Beteiligten zeigten sich am Ende der Veranstaltung erfreut über
deren gelungenen Ablauf und die vielfältigen inhaltlichen Beiträge aller
Teilnehmer, die in den Endbericht mit einfließen werden.
Das Programm laden Sie sich entweder hier
oder auf den Seiten der Nachhaltigen Metallwirtschaft herunter unter, ebenso
die Einladung zur Podiumsdiskussion:
http://www.nachhaltige-metallwirtschaft.de/HTML/Veranstaltungen.html

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