Ausblick

Die erwarteten Ergebnisse sind:
  1. Prinzipien einer nachhaltigkeitsorientierten Produktgestaltung und Produktnutzung (möglichst in Form einer Checkliste oder eines Leitfadens) beispielhaft konkretisiert in den Produktgruppen Flurförderfahrzeuge sowie Automobil (mit besonderer Berücksichtigung der Vermeidung des Kupfers im Stahlkreislauf) sowie in ausgewählten Komponenten des Maschinenbaus.
  2. Nationales Modell der Stahlstoffströme, mit dessen Hilfe die Zusammenhänge und wesentlichen Parameter der Anreicherung mit Störstoffen verdeutlicht werden kann.
  3. Szenarien (Skizzen möglicher Wege) in Richtung auf eine nachhaltige Metallwirtschaft ausgehend von einer anzustrebenden Situation im Jahre 2050 mit Hilfe der Methode des Backcasting.
  4. Am wichtigsten ist aber, dass es uns weiterhin gelingt, den im Laufe des Projekts bearbeiteten z. T. auch ergänzten Flickenteppich von Akteursbeziehungen der regionalen Metallwirtschaft zu einem Akteursnetz bzw. zumindest zu einem kontinuierlichen und verbindlichen Diskurs zusammenzuführen. Durch weitere Veranstaltungen, in denen wir die Projektergebnisse zur Diskussion stellen, werden wir das Netz stärken und zugleich den Diskurs über eine ‚Nachhaltige Metallwirtschaft' mit den übrigen Nachhaltigkeitsdiskursen in der Region verknüpfen. Unsere Praxispartner sowie der Kreis von Personen, der kontinuierlich an der Ringvorlesung teilgenommen hat, bieten hierfür eine gute Grundlage. Wenn es uns dann noch gelingt, auf der Basis unseres Projektbeirats eine Institution zu initiieren (möglichst angesiedelt beim Senat ggf. auch bei der Handelskammer), die als Anlauf- und Koordinationsstelle für den Beitrag der Wirtschaft zum Nachhaltigkeitsprozess der Region Hamburg dient, dann wäre tatsächlich viel erreicht.

Der Endbericht ist als pdf-Datei mit ca. 6,3 MB als Download verfügbar

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Stand: 06.08.04