Effizienzgewinnung durch Kooperation bei der Optimierung von
Stoffströmen in der Region Hamburg: Nachhaltige Metallwirtschaft
Projektidee
Im Rahmen dieses Projektes, das seit Dezember 1998 vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, soll
untersucht werden, wie am Beispiel des metall-verarbeitenden und
-erzeugenden Gewerbes die zwischen- und überbetrieblichen Stoffströme so
optimiert werden können, dass sie dem Leitbild einer nachhaltigen
regionalen Wirtschaft näherkommen. Das Projekt konzentriert sich dabei
auf die Stoffströme der Metalle und den damit verbundenen
Nebenstoffströmen (Beschichtungen, Lacke, Galvanik, Kühlschmierstoffe,
Späne, Schleifschlämme etc.). Der Schwerpunkt liegt in der Untersuchung
der zwischenbetrieblichen Stoffströme, da hier die kooperativen
Potentiale vermutet werden.
Projektziele
Kurzfristig geht es um die Verbesserungen und um Lösungen bei den
Nebenstoffströmen (Beschichtungen, (Kühl-)Schmierstoffe,
Schleifschlämme). Mittelfristig wird der Aufbau eines regionalen
Produkt-, Maschinen- oder Komponentenrecycling-Systems angestrebt
(Stichworte: recyclinggerechtes Konstruieren, Leasing, Wartung, Reparatur,
Aufarbeitung, Rebuild, Gebrauchtmarkt). Langfristig geht es um den Entwurf
und die regionale Diskussion von Strategien zur Erreichung anspruchsvoller
Ziele, wie z. B. Reduktion der Metall- und Nebenstoffströme um x % oder
Erarbeitung von Perspektiven einer Metallwirtschaft, die mit 10%
Frischware auskommt, also mit 90% Recyclingware zu arbeiten in der Lage
ist.
Langfassung der Projektbeschreibung
Der Endbericht ist als
pdf-Datei mit ca. 6,3 MB als Download verfügbar
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Laufzeit:
01.12.1998-
30.11.2001 |