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Der prinzipiell (fast) unbeschränkten Recyclierbarkeit von Metallen werden
in der technischen Realität durch Störstoffe Grenzen gesetzt. Aufgrund des
Risikos der langfristigen Anreicherung im Stahlkreislauf
und dem Fehlen von Abreicherungstechnologien ist das Element Kupfer von
hoher Relevanz für den Sekundärstahlprozess.
Die Zusammenhänge, Ursachen und Konsequenzen der Verunreinigung des
Stahlkreislaufs durch Kupfer werden in einem Computermodell dargestellt.
Eine beispielhafte Fokussierung erfolgt anhand des Automobils, bei dessen
Produktion sehr hohe Anforderungen an die Reinheit der verwendeten Stähle
gestellt werden, das andererseits jedoch bei der Entsorgung zu einem
mengenrelevanten Eintrag von Kupfer in den Stahlkreislauf führt (z.B. über
elektrische Ausstattungen). Im Projektrahmen werden im Dialog mit relevanten
Akteuren mögliche Maßnahmen zur Entschärfung des Kupferproblems über die
gesamte Akteurskette hinweg untersucht, Lösungsstrategien entwickelt,
bewertet und Steuerungsmöglichkeiten im Akteursnetz
erarbeitet.
Eine Vertiefung einschließlich der Erhebung betriebs- bzw.
produktbezogener Daten erfolgt dabei auf der Ebene der Automobilhersteller,
der Stahlwerke sowie von Demontagebetrieben. In Szenarien wird aufgezeigt,
welchen Einfluss verschiedene Verwertungsvarianten, metallurgische
Strategien oder Produktstrategien auf die derzeit unwiderrufliche
Verunreinigung des Stahlkreislaufs durch Kupfer haben. Eine Simulation soll
die Anreicherung mit Kupfer über die nächsten 50 Jahre schematisch
visualisieren und die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von heutigen
Weichenstellungen verdeutlichen.
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