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Metalle gehören zwar zu den nicht-regenerativen Ressourcen, doch haben
sie unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten einige große Vorteile, wie
Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Recyclierbarkeit auf gleichem
Qualitätsniveau. Andererseits existieren entlang der Metallkette -
angefangen von der Rohstoffförderung über die Metallerzeugung,
-verarbeitung, Produktnutzung bis hin zum Recycling - eine große Anzahl
ökologischer, sozialer und ökonomischer Probleme. Ziel des Projekts ist
deshalb die Sicherung und Verbesserung der mit der Werkstoffgruppe der
Metalle verbundenen Chancen für ein nachhaltig zukunftsfähiges
Wirtschaften und zugleich die Verringerung der Probleme, die z. B. mit
nicht optimaler Nutzung, mit dissipativen Verlusten, Verunreinigungen,
Beschichtungen und Begleitstoffen bestehen.
Der Untersuchungsraum des Projektes ist die Region Hamburg, wobei für
uns die räumliche Nähe der metallwirtschaftlichen Akteure als Basis für
Vertrauen und Innovationsfähigkeit im Vordergrund steht.
Das Projektdesign bewegt sich bewusst zwischen einem praktischen,
zielorientierten Umsetzungsprojekt und einem theoretischen
Forschungsprojekt. Beide Zugänge werden innerhalb des Projektes parallel
und möglichst gleichgewichtig bearbeitet. Aus dem Spannungsverhältnis
zwischen Langfristziel und gegenwärtigen kleinen Schritten, zwischen
Theorie und Praxis ergeben sich für uns die wesentlichen Impulse. Die mit
den Unternehmen entwickelten Ideen und Umsetzungsprojekte werden auf ihren
innovativen Gehalt, ihre Verallgemeinerbarkeit und ihre
Nachhaltigkeitsorientierung, die theoretischen Konzeptionen auf ihre
empirische Fundierung und Realisierbarkeit hin überprüft.
Aufbauend auf diesen Praxisprojekten werden, als ein Instrument zur
Analyse und Modellierung von Stoffströmen, Kosten und Umweltwirkungen,
Modelle von Stoffstromnetzen auf der Basis der Ökobilanzierungssoftware
UMBERTO erarbeitet und methodisch weiterentwickelt.
Ein Beispielnetz, das die Energieströme im Kupolofen bei der Verwertung
von Schleifschlammabfällen zeigt, finden Sie hier.
Eines der zentralen Strukturmerkmale des Forschungsvorhabens ist die
parallele Bearbeitung einer Reihe von Praxis- oder Umsetzungsprojekten,
die in ihrer Breite verschiedenste Zugänge zur
Nachhaltigkeitsorientierung im metallproduzierenden und -verarbeitenden
Gewerbe darstellen.
- Minimalmengenschmierung
- Modellierung verschiedener Entsorgungsverfahren
zur Verwertung KSS-behafteter Schleifschlämme
- Hochwertige Strahlmittelverwertung
- Betriebliches Nachhaltigkeits-Controlling
- Stahlkreislauf - Verunreinigung durch Kupfer
- Entropiebilanz der Kupfererzeugung: ein
Maß für Ressourcennutzung
- Nachhaltigkeitsorientierte Produktstrategien
Die aktuellen Ergebnisse des Forschungsprojektes sind ausführlich im
Zwischbericht dokumentiert unter http://www.nachhaltige-metallwirtschaft.de/
unter der Rubrik Dokumente. Hier finden Sie ebenfalls eine
englischsprachige Kurzbeschreibung.
Den Endbericht gibt es
als Download. Es handelt sich um eine pdf-Datei mit 6,3 MB. |
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